Hier findet ihr Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden. Die Abkürzung FAQ stammt aus Englischen und steht für “Frequently Asked Questions”.

Allgemein

Alle Informationen zu den aktuellen Regulierungen findet ihr auf im Menü unter "Corona" (siehe: fablab-siegen.de/corona)
Die Nutzung des Labors ist derzeit kostenlos, (Material-)spenden und Ähnliches sind aber sehr willkommen. Die wertvollste Währung für uns ist Wissen – bitte teile deine Erfahrungen mit der Community und denk auch daran, uns Infos (z. B. Fotos) deiner Projekte zukommen zu lassen.
Das Labor kann vielseitig genutzt werden. Hier kann man zum einen an unseren Maschinen arbeiten und sich auch mit der Community austauschen. Desweiteren kann unser Raum vielseitig genutzt werden.
Wir verkaufen generell keine Materialien im Labor. Zur Nutzung des 3D-Druckers stellen wir zum Ausprobieren Material von uns. Material für Laser und Plotter muss selbst mitgebracht werden bzw. die Reststücke vergangener Projekte dürfen kostenlos verarbeitet werden.
Fusion 360 eignet sich zum Vorarbeiten für die EAS CNC Fräse.
Generell gilt “Wer-Zuerst-An-Der-Maschine-Ist-Arbeitet-Dran!”. Allerdings machen wir für längere, größere oder sehr aufwendige Projekte auch gerne mal eine Ausnahme. Sprich uns einfach an!
Ja und Nein.
Ja. Sprich uns einfach darauf an und wir wägen ab, ob und wie eine Auftragserteilung und die zugehörigen Kosten notwendig werden.
Es ist aber auch Nein: Das Fab Lab Siegen beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Thema “Selber machen! “. Komm gerne vorbei und nutze unsere Infrastruktur nach Erhalt einer Sicherheitseinweisung, um deine Projekte zu verwirklichen.
Wir haben nur einen sehr alten Scanner, der viel Vor- und Nacharbeit erfordert. Wir empfehlen stattdessen 3D-Scanning-Software wie das Open-Source-Werkzeug Meshroom: https://alicevision.org
Prinzipiell ja, an den dafür vorgesehenen Stellen. Frag hierfür bitte einen Mitarbeiter. Wir behalten uns vor Plakate abzulehnen.

Rechtliches

Ab dem Erreichen des 18ten Lebensjahres darf das Labor nach Erhalt einer Sicherheitseinweisung selbstständig genutzt werden. Für alle die jünger als 17 Jahre alt sind, gilt: möchtest du im Labor arbeiten, brauchst du alle 6 Monate eine Sicherheitseinweisung. Bist du jünger als 14 Jahre, darfst du nur mit Aufsichtsperson (die auch eine Sicherheitsunterweisung machen muss) im Lab arbeiten.
Ein Unfallversicherungsschutz über die zuständige Unfallkasse NRW besteht für Beschäftigte der Universität und Studierende, die das Labor zur Erfüllung ihrer beruflichen bzw. studentischen Aufgaben nutzen. Das heißt Studierende und Mitarbeiter sind über die Unfallkasse NRW im Rahmen ihrer (dienstlichen) Aufgaben unfallversichert. Andere NutzerInnen und Nutzungen des Fab Lab Siegen sind Bestandteil der (privatrechtlichen) Betriebshaftpflichtversicherung der Universität Siegen. Alle NutzerInnen des Labors haften für Schäden, die sie durch unsachgemäße Benutzung der vorhandenen Einrichtungen und Geräte verursacht haben. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung wird daher empfohlen.

Sicherheitsunterweisungen

Nein, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommt einfach pünktlich zum Termin ins Labor. MitarbeiterInnen werden dann im Labor sein und legen gemeinsam mit den anwesenden Interessierten das Programm für die jeweilige Einweisung fest. Wann die Sicherheitsunterweisung stattfindet findet ihr in den Öffnungszeiten.
Prinzipiell kann jede und jeder Interessierte ab 14 Jahren an einer Sicherheitsunterweisung teilnehmen. Für TeilnehmerInnen unter 18 ist, wie auch ganz allgemein für die Nutzung des Labs, die Einwilligung eines Erziehungsberichtigten sowie eine Absicherung der Aufsichtspflicht nötig.
Die Sicherheitsunterweisung ist für alle Teilnehmenden kostenlos.
Die vollständige Unterweisung nimmt ca. 90 Minuten in Anspruch.
Um an den Maschinen arbeiten zu können, besucht uns bitte zu den Open Lab Zeiten, diese findet ihr unter Aktivitäten > Termine.

Maschinenbedienung

FLM (Schmelzschichtung)

Als Kontroll-Software für fast alle unserer FLM-Drucker lässt sich PrusaSlicer einsetzen. Alternativen sind z.B. Cura und Slic3r.
Im Lab gibt es folgende Modelle: Prusa i3 MK3s, Prusa i3 MK3s mit Prusa MMU2s, Ultimaker 2 Extended+, Lulzbot TAZ 5 und Aya (DIY-Drucker, Kossel Mini).

Verbundmaterial-Drucker

Für diese Drucker gibt es aktuell keine Software zum Download. Das Slicen findet online im Browser statt. Dafür wird ein zugelassener Nutzerzugang benötigt.
Markforged Mark One & Markforged Mark Two

Stereolithografie (Kurz SL)

Beim Umgang mit Resin unbedingt die Sicherheitsvorschriften und -einweisung beachten. Es werden z. B. spezielle Handschuhe benötigt. Unser Formlabs Form 1+ wird vom Hersteller nicht mehr unterstützt, daher muss eine ältere Version der Kontroll-Software eingesetzt werden.
Prusa SL1, Formlabs Form1+ und Formlabs Form 3

Laser-Sintern (Kurz: LS oder SLS)

Beim Umgang mit LS-Druckern unbedingt Sicherheitsvorschriften und -einweisung beachten. Es werden z. B. Handschuhe und Mundschutz benötigt. Die Kontroll-Software ist Sinterit Studio und steht dem Personal zur Verfügung. Die Kontroll-Software für das Sintratec Kit wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
Im Lab gibt es das Sintratec Kit und den Sinterit Lisa Pro.

Laserschneider

Beim Umgang mit den Laserschneidern ist besondere Vorsicht geboten. Es besteht akute Brandgefahr. Sicherheitsvorschriften und -einweisung sind Folge zu leisten. Als Designsoftware für die Laserschneider eignen sich alle 3D CAD Programme, die eine 2D Grafik exportieren können sowie alle 2D Zeichenprogramme.
Glowforge Pro und Lotus Blue125-DC

Kollaborativer Roboterarm

Beim Umgang mit dem Roboter unbeding Sicherheitsvorschriften und -Einweisung beachten. Es darf sich z. B. keine Person im Aktionsbereich des Roboters aufhalten.
Im Lab gibt es den Universal Robotics UR10e.

Schneidplotter

Beim Umgang mit dem Schneidplotter unbeding Sicherheitsvorschriften und -einweisung beachten. Es besteht z. B. Stolpergefahr.
Im Lab gibt es einen Roland UV-Drucker / Schneidplotter LEC-330.

CNC-Fräse

Beim Umgang mit einer Fräse unbedingt Sicherheitsvorschriften und -einweisung beachten. Es werden z. B. eine Schutzbrille und ein Gehörschutz benötig. Als Designsoftware eignet sich jedes 3D-CAD Programm. Eine Empfehlung ist Fusion 360, womit Design und der für den Fräsevorgang (CAM – Computer Aided Manufacturing) nötige G-Code erzeugt wird.
Im Lab gibt es die EAS HEAVY 800XL, X-Carve und Stämpfli.

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