Seminare

Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test: Usability Methods in Practice

In diesem Seminar geht es darum, einen Überblick über Usability-Methoden zu schaffen und einführende praktische Erfahrungen zu erleben. Um menschenzentrierte IT-Systeme konzipieren, entwerfen, implementieren und testen zu können, sind Methoden wichtig. Wir werden in einem interaktiven Workshopformat verschiedene Methoden zur Konzeptualisierung, Analyse und Auswertung von Benutzerdaten erarbeiten und ausprobieren. Ziel des Seminars wird es sein, die erarbeiteten Materialien als open-access Toolkit online zu veröffentlichen.

Zum Beispiel: Persona, Customer Journey Map, Thinking, Aloud, Paper Prototyping, Storyboard, AttrakDiff, Wireframing uvm.

ACHTUNG: Dieses Seminar findet für das SoSe2020 nur online statt.

Mehr Informationen findet man auf unisono.


Introduction to 3D Printing

Die Rapid-Prototyping-Dose ist ein wertvolles Werkzeug in Designprozessen. Der 3D-Druck kann Möglichkeiten bieten, konzeptionelle, haptische Prototypen schnell und kostengünstig zu erstellen. Objekte können mit Anwendern und im Feld evaluiert werden.

Aber was genau ist 3D-Drucken? Wie funktioniert es? Ist es für Ihre Projekte überhaupt durchführbar?

Mögliche Themen könnten sein:

  • FDM (Fused Deposition Modelling)
  • SLA (Stereolithography)
  • SLS (Selective Laser Sintering)
  • CAD/CAM Anwendungen (Modellierung und Slicing)
  • Materialkunde
  • 3D Druck in Zeiten von Corona
  • Weitere Themenvorschläge sind willkommen!

ACHTUNG: Dieses Seminar findet für das SoSe2020 nur online statt.

Mehr Informationen findet man auf unisono.

Abschluss- und Projektarbeiten

3D Druck im Kriseneinsatz

Das neuartige Coronavirus schränkt Gesellschaften stark ein und stellt uns alle auf die Probe. Über die vergangen Wochen konnte in Deutschland und der Welt starke Solidarität zwischen Menschen und Initiativen beobachtet werden. Hierzulande hat sich quasi über Nacht das Netzwerk “Maker vs. Virus” geformt. Tausende Menschen organisieren sich dort um Behelfsequipment herzustellen, das verschiedenste Probleme lösen soll: Gesichtsvisiere, Ohrenschoner für Mund-Nasenschutz-Masken, uvm. Es wird kommuniziert, kollaboriert, Daten getauscht, gedruckt, gelasert, genäht und experimentiert. Selbst die Industrie wird beraten. Dieser Diskurs ist sehr facettenreich und es gibt viele Themen, die behandelt werden können: Wie genau läuft die Organisation und Koordination solcher losen Gefüge/Initiativen? Was passiert dort zwischenmenschlich? 3D Drucker sind wenig effizient für die Massenproduktion, aber sehr hilfreich wenn es um schnelle, agile Reaktion geht. Das Fab Lab selbst produziert Gesichtsvisiere – wir verstehen das aber nur als Ersthilfe, bis der Bedarf and zertifiziertem Equipment am Markt gedeckt werden kann. Spritzgussanlagen müssen erstmal “anlaufen”, Produktionsstätten und Erzeugnisse müssen zertifiziert werden – das braucht Zeit. In der Zwischenzeit versorgen technikbegeisterte Menschen Ärzte, Schulen und Kliniken mit Equipment. Es gab aber auch weitere Innovationen: Beatmungsgeräte auf Basis von CPAP Beatmungsgeräten, Splitterventile zur Beatmung mehrerer Personen mit einer Maschine sind sehr schnell entstanden.

Es gilt, einen Überblick technologischer Innovationen im Bereich digitaler Fabrikation zu bekommen oder einzelne Innovationen näher zu untersuchen. Arbeiten in diesem Bereich haben einen reinen Forschungsschwerpunkt.

Bei interesse kontaktierst du Marios Mouratidis direkt.


Let´s build a BIG 3D printer – Großformat 3D-Druck mit einem Roboterarm

Additive Manufacturing ermöglicht die Herstellung von Strukturen, die mit den weiter verbreiteten subtraktiven Verfahren wie der spanabhebenden Bearbeitung nicht möglich sind. Mit 3D-Druckern lassen sich auch haptische und auswertbare Prototypen schnell und kostengünstig herstellen. Kostspielige Rüst- und Werkzeugkosten, die bei Verfahren wie Zerspanung oder Spritzguss anfallen würden, können vermieden werden. Die Anschaffungskosten für 3D-Drucker sind stark gesunken und die Technologie ist erschwinglich, aber die Arbeitsbereiche solcher Maschinen sind begrenzt. Deshalb soll ein Industrieroboter von Universal Robotics (Modell: UR10e) in einen Großformatdrucker umgebaut werden.

Der Kern dieser Arbeit besteht darin, einen 3D-Drucker zu bauen, über das Design für die Herstellung eines Großformatdruckers nachzudenken und die Nutzbarkeit eines solchen Systems zu bewerten.

Kernaktivitäten könnten sein: Programmierung mit RoboDK, Polyscope, Python, 3D-Modellierung, IoT, uvm.

Mehr Informationen findet man hier.


Data visualisation:  Infrastrukturen der Kooperation

Industrie 4.0 ist in aller Munde, viele sprechen über die Vorteile der Digitalisierung. Im Zusammenhang mit verteilten Laboren und Arbeitsplätzen stellt sich die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen unterstützt werden kann. Welche Daten müssen gesammelt und ausgewertet werden? Was sind die konkreten Anforderungen der Anwender? Kann die Wartung automatisiert werden? Wie kann interdisziplinäre Kommunikation (Ingeneur vs. Designer vs. ….) gefördert werden? Wie kann eine Zusammenarbeit ermöglicht werden?

Die Kernaktivitäten können entweder einen technischen oder einen Forschungsschwerpunkt beinhalten:

Programmierung in Python (Django), C, Front-End-Entwicklung, IoT, HTML5/CSS/JS, MqTT, Zigbee. Allgemeines hacken vorhandener 3D Drucker im Fab Lab.

Ein ethnographischer und partizipatorischer Forschungsansatz kann angewandt werden, um Design-Implikationen zu finden und ein System zu konzeptualisieren.

Mehr Informationen findet man hier.


Entwicklung und Evaluation eines Fab Lab Management Systems

Ein Fab Lab ist eine offene Werkstatt mit Maschinen, die bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein können. Eine offene Werkstatt bedeutet, dass eine große Anzahl von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen und Wissensständen an verschiedenen Maschinen und Arbeitsbereichen arbeiten kann. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz sind wichtig, um BenutzerInnen und Maschinen zu schützen. Die BenutzerInnen müssen in die verschiedenen Arbeitsbereiche eingewiesen werden, um diese zu nutzen. Aber wie kann man sicherstellen, dass BenutzerInnen nur an Maschinen arbeiten, für die sie eingewiesen wurden?

Die Geräte müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden – predictive maintance ist ein Schlagwort hierbei. IoT und moderne Technologien können Maschinen in die Lage versetzen, zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Es soll exploriert werden wie eine Infrastruktur, die Werkstätten (wie Fab Labs, Makerspaces, Hackerspaces usw.) “intelligent” macht, aussehen könnte.

Kernaktivitäten können entweder einen technischen oder einen Forschungsschwerpunkt beinhalten:

Programmierung in Python (Django), C, Front-End-Entwicklung, IoT, HTML5/CSS/JS, MqTT, Zigbee.

Ein ethnographischer und partizipatorischer Forschungsansatz kann angewandt werden, um Design-Implikationen zu finden und ein System zu konzeptualisieren.

Mehr Informationen findet man hier.


Robotics: Human machine interface (HMI) zur Steuerung eines Roboters

Kollaborative Roboter haben ihren Weg in Industrie und Fertigung gefunden. Sie sollen mit Menschen arbeiten und werden damit beworben, dass sie einfach zu programmieren und zu benutzen sind. Die Maschinen können durch direkte physische menschliche Interaktion programmiert werden. Sie können auch über eine IDE am Bildschirm programmiert werden. Aber wie intuitiv ist die Handhabung des Roboters? Kann die Interaktion auf eine natürlichere Art und Weise erfolgen? Welche Rolle können AR- und VR-Anwendungen spielen?

Der Kern der Arbeit besteht darin, einen Industrieroboter über eine AR/VR-Anwendung direkt zu steuern und zu programmieren.

Mehr Informationen findet man hier.