Abschluss- und Projektarbeiten

Alle auf dieser Seite aufgeführten Projekte beziehen sich auf die folgenden Studiengänge und ihre jeweiligen Prüfungsordnungen. Workloads und konkrete Aufgabenstellungen werden auf das jeweilige Modul abgestimmt.

  • HCI PO2019: Projekt A/B/C – Thesis
  • HCI PO2014: Master Projekt – Thesis
  • WI PO2019: Master/Bachelor Projekt – Thesis
  • WI PO2014: Master/Bachelor Projekt – Thesis

Literature Reviews

Makerspaces und ihre Rolle in der MINT-Ausbildung

Digitale Fähigkeiten sind wichtiger denn je. Makerspaces bieten Wege in den kreativen Umgang mit Technologie und Wissen über Technologie. Außerdem demokratisieren sie den Zugang.
Diese Arbeit soll die Rolle von Fab Labs in der STE(A)M-Ausbildung im letzten Jahrzehnt untersuchen und diskutieren und als Grundlage für eine spätere größere Studie dienen.

Makerspaces und ihre Rolle in Innovationsökosystemen

Evaluation der Technologieaneignung in 16-Makerspace oder Fab Labs gelten als kreative Orte, an denen “alles” gemacht werden kann. Ihr Ruf ist auch mit Möglichkeiten zur unternehmerischen Entwicklung verbunden.
In dieser Arbeit soll die Rolle von Makerspaces in unternehmerischen und innovativen Ökosystemen diskutiert und untersucht werden.

Bei Interesse kontaktierst du Marios Mouratidis direkt.


Usable Usability: Open-Access-Bildungsplattform

Es gibt eine Fülle von Methoden, Frameworks und Formaten für menschzentriertes und partizipatives Design. Wie können weniger erfahrene Designer wissen, welche Tools hilfreich sein können?
Entwerfen und evaluieren Sie eine Bildungsplattform für Usability- und User-Experience-Designer sowie für Forscher und Studenten.

Bei Interesse kontaktierst du Marios Mouratidis direkt.


Barrierefreie Museen durch 3D-Druck

Ein lokales historisches Museum möchte inklusiver werden und sucht nach Möglichkeiten, um Menschen mit Sehbehinderungen historische Artefakte wie Werkzeuge, Vasen und andere Objekte erlebbar zu machen.
Diese Artefakte sollen digitalisiert und in 3D gedruckt werden, um Menschen mit Sehbehinderungen ein haptisches Erlebnis dieser Objekte zu ermöglichen.
Untersuchen und evaluieren Sie die Erfahrung von sehbehinderten Personen beim Erkunden dieser Artefakte.

Bei Interesse kontaktierst du Marios Mouratidis direkt.


Data Visualisation:  Infrastrukturen der Kooperation

Industrie 4.0 ist in aller Munde, viele sprechen über die Vorteile der Digitalisierung. Im Zusammenhang mit verteilten Laboren und Arbeitsplätzen stellt sich die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen unterstützt werden kann. Welche Daten müssen gesammelt und ausgewertet werden? Was sind die konkreten Anforderungen der Anwender? Kann die Wartung automatisiert werden? Wie kann interdisziplinäre Kommunikation (Ingeneur vs. Designer vs. ….) gefördert werden? Wie kann eine Zusammenarbeit ermöglicht werden? Die Kernaktivitäten können entweder einen technischen oder einen Forschungsschwerpunkt beinhalten:

Programmierung in Python (Django), C, Front-End-Entwicklung, IoT, HTML5/CSS/JS, MqTT, Zigbee. Allgemeines hacken vorhandener 3D Drucker im Fab Lab.

Ein ethnographischer und partizipatorischer Forschungsansatz kann angewandt werden, um Design-Implikationen zu finden und ein System zu konzeptualisieren.

Mehr Informationen findet man hier.


Entwicklung und Evaluation eines Fab Lab Management Systems

Ein Fab Lab ist eine offene Werkstatt mit Maschinen, die bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein können. Eine offene Werkstatt bedeutet, dass eine große Anzahl von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen und Wissensständen an verschiedenen Maschinen und Arbeitsbereichen arbeiten kann. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz sind wichtig, um BenutzerInnen und Maschinen zu schützen. Die BenutzerInnen müssen in die verschiedenen Arbeitsbereiche eingewiesen werden, um diese zu nutzen. Aber wie kann man sicherstellen, dass BenutzerInnen nur an Maschinen arbeiten, für die sie eingewiesen wurden?

Die Geräte müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden – predictive maintance ist ein Schlagwort hierbei. IoT und moderne Technologien können Maschinen in die Lage versetzen, zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Es soll exploriert werden wie eine Infrastruktur, die Werkstätten (wie Fab Labs, Makerspaces, Hackerspaces usw.) “intelligent” macht, aussehen könnte.

Kernaktivitäten können entweder einen technischen oder einen Forschungsschwerpunkt beinhalten:

Programmierung in Python (Django), C, Front-End-Entwicklung, IoT, HTML5/CSS/JS, MqTT, Zigbee.

Ein ethnographischer und partizipatorischer Forschungsansatz kann angewandt werden, um Design-Implikationen zu finden und ein System zu konzeptualisieren.

Mehr Informationen findet man hier.


Smart City: Open Network – Open Data mit LoRaWAN

Das Low Range Wide Area Network (LoRaWAN) ermöglich das senden kleiner Datenmengen, über verhältnismäßig große Distanzen. Es ermöglicht zudem, den Betrieb zum Beispiel batterie- oder solarbetriebener Systeme in einem regionalen, nationalen oder auch globalen Netzwerk. LoRaWAN es ermöglicht somit das Internet der Dinge an fast jedem Ort – durch die hohe Reichweite – auch dort wo es keine Internetabdeckung gibt. Durch die relativ offen gehaltene Gestaltung des Standards, ergibt sich eine Fülle von Anwendungsbeispielen und -gebieten. Ziel dieser Arbeit ist es anhand von selbtentwickelten Projekten, Prototypen erste Studien durch zu führen, welche als Basis für ein größeres Pilotprojekt im Rahmen von Smart City dienlich sein können. Das Netzwerk und die Daten sollen für offen nutzbar sein: Bürgerinitiativen, Individuen, Schulen, Industrie, Universitäten, Städte, usw.


Additive Fertigung: Nachhaltigkeit, Abfall und Rückgewinnung

Part labelling through automated GCode modification during slicing.

Tags: gCode programming scripting slicer sustainability user-research

3D printing has become very popular over the past decade. Expiring patents have enable a strong push in innovation around this topic, leading to a plethora of open-source machines (cf. https://reprap.org/wiki/RepRap_Family_Tree). While enthusiasts have opened up the floor for wider audience, a few businesses took up the idea and created out-of-the-box usable machines, enabling a wider spread adoption of the technology in businesses but also homes.
Those machines use different polymers to produce parts. Users buy materials ranging from ABS, PET, PLA to photopolymer resins to use in their machines at home. With a growing community, misprints and other waste is produced as well. How can reclycling 3D printed plastics be supported? Usually platics are labeled with a specific identifer, so they can be properly recycled (cf. https://www.astm.org/COMMIT/d7611.pdf).

Recycling codes on consumer products and packaging.
Image by Z22, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

However, 3D printed objects are not labeled and therefore cannot be led into recycling cycles at the end of their lifetime.
There has been some research in the past on labeling 3D printed parts during the print preparation process (i.e. within a slicer), however the proposed solution is not very usable and requires a high amount of technological expertise.

This research should evaluate a modular option in popular slicers (PrusaSlicer, Cura) that enables automated process to label printed parts and the acceptability by users.

Image by Emily J. Hunt, Chenlong Zhang, Nick Anzalone, Joshua M. Pearce. Polymer recycling codes for distributed manufacturing with 3-D printers, Resources, Conservation and Recycling, Volume 97, 2015, Pages 24-30. A pencil cup printed in polylactic acid (PLA). The left inset shows illumination of the pencil holder from the bottom.