Corona-Update – Danke für eure Hilfe – Lab weiterhin geschlossen

Liebe Community,


wie ihr wisst, hatten wir in den letzten Wochen wegen der Covid-Pandemie geschlossen. Das bleibt leider auch weiterhin erstmal so. Wir können euch leider noch nicht sagen, wann wir den normalen Betrieb wieder aufnehmen. Das bedeutet, Open Lab und Sicherheitseinweisungen werden weiterhin nicht stattfinden können, das tut uns sehr leid. Wir vermissen euch auch!

Wie ihr aber sicher auch mitbekommen habt, waren wir in den letzten Wochen alles andere als untätig!

Unsere Idee der Ersthilfe mit Gesichtsvisieren hat anscheinend gut funktioniert. Alle, die wir damit ausstatten konnten, waren begeistert. Und langsam aber stetig kann der Bedarf an Gesichtsvisieren und Schutzausrüstung nun durch verschiedene Anbieter gedeckt werden. Das Hochfahren einer solchen industriellen Produktion dauert natürlich etwas und genau da konnten wir unsere Stärke als Fabrikationslabor mit 3D-Druckern und einem Laser-Cutter ausspielen.

Nur einige der produzierten Visiere

Ein Stapel eingepackter Folien, daneben die bereits montierten Visiere.

Das haben wir alles nicht alleine geschafft. Wir haben von vielen Seiten Sach- und Geldspenden erhalten, um die Visierproduktion überhaupt durchführen und am Laufen halten zu können. Auch für kommende Situationen in Sachen Corona bleiben wir so flexibel, um helfen zu können.
Es wurden zum Beispiel Produktionsmaterialien wie Folien und Filament gespendet.

Als Knotenpunkt in Siegen konnten wir viel bewegen und agierten auch über die Grenzen der Region hinaus, wie mit dem Landkreis Altenkirchen.

Besonderen Dank möchten wir mit der namentlichen Nennung unserer Spenderinnnen und Spender ausdrücken:

Zudem ist die Unterstützung auf Seiten der Universität sehr stark. Wir danken allen Universitätseinrichtungen und Gremien, die uns stets hilfreich zur Seite stehen!

fablab-siegen.de in neuem Glanz

Wir haben in den letzten Wochen nicht nur mit Gesichtsvisieren aus dem Lab gegen die Covid-19-Pandemie gekämpft, sondern parallel auch eine neue Website für euch und das Lab gebastelt. Ihr badet gerade eure Hände darin! Viel Spaß beim Klicken/Touchen und gebt gerne Feedback über die bekannten Kanäle bzw. an .

Für die Ungeduldigen: Ganz am Ende dieses Beitrags findet ihr eine Übersicht, was neu ist und was noch kommt. Für die anderen folgt eine kurze Geschichte darüber, was wir uns dabei gedacht haben und was alles zu so einem Website-Neustart (neudeutsch: Relaunch) gehört.

Es folgt eine Beschreibung unseres “Entwicklungsprozesses”. Viel wurde nicht programmiert, aber zusammengesteckt. Und das will auch getan werden!

Der Entwicklungsprozess

Erstmal hatten wir vor ein paar Wochen einen Workshop, um herauszufinden in welche Richtung die neue Website zeigen soll. Was wir alles auf der neuen Website haben wollen und wen wir wie damit erreichen wollen. Dazu haben wir uns folgende Fragen gestellt:

  • Welche Informationen wollen wir auf der Website haben?
  • Wen möchten wir erreichen?
  • Wie könnte die Website aussehen?
  • Wie wollen wir die Informationen ablegen?
Eingedampfte Workshop-Mindmap

Herausgekommen ist eine Website auf Basis der Blogsoftware WordPress. Das schien uns vom Funktionsumfang und von der Erweiterbarkeit mit Plugins am Sinnvollsten. Die Bedienung von WordPress war für einige im Team auch kein neues Terrain und wir hatten ungefähr eine Idee, was wir mit WordPress alles erreichen können. Unsere Anforderungen waren erfüllt:

  • Abgehangene Software, die regelmäßig mit Updates versorgt wird, damit auch alles möglichst sicher ist
  • Automatisiertes Anzeigen von Veranstaltungen im Lab
  • Bildergalerien, um das Lab auch virtuell präsentieren zu können
  • Automatisiertes Anzeigen von Forschungsergebnissen (Eine Liste von Veröffentlichungen, die im Rahmen des Labs entstanden sind)
  • Einfache Kontaktaufnahme
  • Einfaches Bearbeiten der Inhalte durch das Lab-Team
  • Schreiben von Beiträgen, zum Beispiel Projektberichten durch die Community
  • Die soziale Komponente: Besucher sollen Beiträge kommentieren können und einfach mit uns in Kontakt treten können
  • Mehrsprachigkeit
  • Datenschutzkonformität

Teamkoordination in diesen Zeiten

Erstmal haben wir dann damit begonnen ein Team zu formen, das die Website Stück um Stück aufbaut. Wir haben bestehende Inhalte auf die neue Website übertragen, eine Menüstruktur angelegt und die Startseite gestaltet.

Kanban

Organisiert haben wir uns in einem Kanban-Board (davon gibt es zuhauf Online-Lösungen, nehmt das, was euch am Besten taugt). Wir haben uns, als es in die heiße Phase ging, coronabedingt täglich Online audiovisuell getroffen und uns über die aktuellen Aufgaben ausgetauscht. Ab und an kam auch mal ein geteilter Bildschirm zum Einsatz. Es hat sich gezeigt, dass es eine gute Idee ist das Kanbanboard mittels geteiltem Bildschirm für alle sichtbar zu machen, damit auch alle wissen, welche Aufgaben-Karte bzw. Ticket gerade diskutiert wird. In den Karten wurden die aktuellen Entwicklungen innerhalb einer Aufgabe dokumentiert und Bilder oder Dokumente abgelegt. So enstand auch gleichzeitig eine Dokumentation der Entwicklung.

Das 80/20-20/80-Syndrom

Wie zu erwarten war schlug auch bei uns die 80/20-Regel zu, die der ein oder anderen sicher ein Begriff ist. 80 Prozent der Arbeit ist in 20 Prozent der Zeit erledigt. Die letzten 20 Prozent brauchen dann 80 Prozent der Zeit. Wenn du glaubst, du hast es, dann geht es erst richtig los.

Die Inhalte waren relativ schnell übertragen. Dann ging es aber daran Plugins für die Kalenderintegration, die Bildergalerien und die Datenschutzkonformität zu finden und Inhalte auf Aktualität zu überprüfen und zu erweitern. Und alles muss auch irgendwie zusammengesteckt werden, so dass der Seitenaufbau für Besucherinnen und Besucher Sinn ergibt und sich Informationen einfach finden lassen. Wo schreibt man überall die Öffnungszeiten hin, damit sie auch jeder findet?

“Aber die stehen doch schon im Menü unter Öffnungszeiten?!”

Ja, aber…. das reicht manchmal nicht. Wir haben uns Mühe gegeben, die Informationen also so zu sortieren, wie es uns sinnvoll erschien. Ein paar Nutzerinnentests haben wir nun auch schon hinter uns, ein bisschen sind wir jedoch auch auf eure Hilfe angewiesen. Schreibt uns, sprecht uns an, sagt, wenn ihr was nicht findet, oder euch stört. Das hilft enorm! ->

Die jetztige Version bietet zumindest augenscheinlich wenig Neues. Man könnte also auch sagen: alter Wein in neuen Schläuchen.

Mit Soße und scharf (das ist neu!)

Aber halt, wir haben auch Neues!

  1. Wir haben nun eine Übersicht der Veranstaltungen im Lab (wird noch schicker)
  2. Studierende können sich einen Überblick verschaffen, welche Lehrveranstaltungen wir anbieten
  3. Wir haben einen eigenen Bereich für Pressevertreter (wird noch ausgebaut)
  4. Es gibt eine bessere Übersicht über aktuelle und vergangene Forschungsprojekte im Lab (zu den wissenschaftlichen Veröffentlichungen hier lang)
  5. Der Bereich Arbeitssicherheit wurde überarbeitet
  6. Es gibt eine Übersicht über die Maschinen und Technologien, dir wir als Lab anbieten können
  7. Ein abonnierbarer Kalender

Und was bringt die Zukunft?

Wir haben uns noch ein paar Funktionen vorgenommen, die in den nächsten Wochen folgen werden:

  1. Eine englischsprachige Version der Seite – wir haben nämlich immer mehr internationale Gäste und Kooperationspartner, die darauf angewiesen sind
  2. Möglichkeit der Community selbst Beiträge zu schreiben
  3. Schönere Darstellung der Termine/Veranstaltungen
  4. Ein Pressekit für MedienvertreterInnen
  5. Eine Übersicht absolvierter Abschlussarbeiten von Studierenden

Und viele Kleinigkeiten stehen auch noch auf unserer Agenda. Stay tuned und viel Spaß!

Virtuelles Big Lab Lab am Freitag, 8. Mai um 18 Uhr

Liebe Community,
wir würden uns gerne am Freitag, den 8. Mai um 18 Uhr gemeinsam mit euch virtuell treffen. Quasi ein virtuelles Big Lab Lab. Wir können über alles rund ums Lab reden, wie wir alle uns die Zeit in dieser Zeit vertreiben und ob ihr zum Beispiel neue spannende Projekte habt.

Wir treffen uns virtuell in einer “BigBlueButton”-Videokonferenz. Ihr braucht für die Teilnahme nur einen Webbrowser, zum Beispiel Chromium oder Firefox und ein Mikrofon, wenn ihr möchtet, dann auch eine Kamera. Den Raum findet ihr hier: https://bbb.wineme.wiwi.uni-siegen.de/b/dav-ywe-p2z. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Facts

Wann: Freitag, 8. Mai ab 18 Uhr. Open End.
Wo: Virtuell, BigBlueButton: https://bbb.wineme.wiwi.uni-siegen.de/b/dav-ywe-p2z
Was brauche ich: Webbrowser, Mikrofon, evtl. Kamera

Fab Lab bis auf Weiteres geschlossen

Liebe Community,

das Fab Lab stellt den öffentlichen Betrieb auf Grund der aktuellen Situation vorerst bis zum 20. April ein. Wir informieren euch auf den üblichen Kanälen, wenn eine Öffnung wieder absehbar ist. Wir arbeiten natürlich weiter, so kann es sein, das vereinzelt im Lab Menschen zu sehen sind. Bitte fühlt euch dadurch nicht aufgefordert ins Lab zu kommen und bringt uns dadurch nicht in die schwierige Lage, euch wegschicken zu müssen.

Die Inhalte eurer Projektboxen könnt ihr heute, am 16.03.2020 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr abholen, um zuhause an euren Projekten hacken, maken und basteln zu können – oder sie ultimativ fertig zu stellen :). Lasst die Projektboxen selbst bitte im Labor.

Nutzt gerne weiterhin unsere Telegram-Gruppe um euch auszutauschen. Hier droht keine Ansteckungsgefahr.

Bitte beachtet auch die Hinweise der Uni: https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/

Bleibt gesund und handelt verantwortungsvoll.

Euer Lab-Team

Bild von Matthew Henry auf Unsplash

Kunstpädagogik 5.0? – Im Fab Lab?!

Ein Beitrag von Susanne Henning zum Besuch des Seminars Kunstpädagogik 5.0? Künstlerische und kunstpädagogische Erkundungen postdigitaler Wirklichkeiten im Fab Lab Siegen am 17.12.2019

Im Seminar Kunstpädagogik 5.0?, das von Studierenden des Lehramtes Kunst und der Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit (BASA) sowie Pädagogik: Entwicklung und Inklusion (BAStEi) besucht wurde, ging es um die Frage, in welcher Weise Kunstunterricht und Projekte kultureller Bildung auf postdigitale Wirklichkeiten Bezug nehmen und welche Ziele damit erreicht werden können. Als im Kontext des Fab-Lab-Besuchs besonders relevante Ziele wurden zum einen Partizipationsmöglichkeiten an digitalen Entwicklungen in den Blick genommen, zum anderen die Erkundung und Gestaltung von Schnittstellen zwischen medialen und materiellen Artefakten. In diesem Zusammenhang war für uns der Entstehungshintergrund der Fab-Lab-Idee interessant, vor allem aber, wie diese Gedanken in der Konzeption und Nutzung des Fab Lab Siegen konkret werden. Darüber hinaus interessierten wir uns für die technischen Möglichkeiten, die das Fab Lab bietet.
In der auf den Besuch im Fab Lab folgenden Seminarsitzung dachten die Studierenden über die Frage nach: Welche Chancen bietet das Fab Lab im Kontext von Kunstunterricht und kultureller Bildung? Folgende Antworten wurden gegeben:

  • Programmierung und digitale Fertigungsmöglichkeiten kennenlernen
  • experimentelle Möglichkeiten, kreative Entfaltungsmöglichkeiten gerade auch abseits von traditionellen Gattungen wie z.B. Malerei und Zeichnung
  • inklusive Chancen bestehen darin, auch wenig kunstbegeisterte Schülerinnen zu motivieren
  • digitale und materielle Welt werden verknüpft
  • Horizont und Möglichkeiten des Kunstunterrichts werden erweitert, Bezüge zu Lebenswirklichkeiten und Interessen von Schülerinnen hergestellt
  • jede kreative Idee kann selbstbestimmt und frei verwirklicht werden
  • Gedanke des Teilens von Wissen und gegenseitigen Unterstützens fördert Sozialkompetenz
  • ausprobieren, wann und wie digitale und nicht-digitale Fertigungsmethoden sinnvoll eingesetzt werden können
  • könnte im Rahmen von Projektarbeiten besucht werden

Weitere Idee, Fab Lab für Unterricht zu nutzen:

  • Herstellung individueller Lehrmaterialien, anhand derer sich etwas veranschaulichen oder erklären lässt

Obwohl die Frage es nicht vorsah, dachten auch einige Studierende über eine wechselseitige Unterstützung von Kunstunterricht/Projekten künstlerischer Bildung und Fab Labs nach:

  • Fab Lab kann durch eine Kooperation Bekanntheit erlangen und so zum einen stärker genutzt werden, zum anderen auch materielle oder finanzielle Unterstützung bekommen
  • Kooperationen zwischen Schulen und Fab Labs zur gemeinsamen Erkundung von Fragestellungen wären möglich (Fab Lab bietet Möglichkeiten, Schulen eine große Gruppe an Akteuren, gemeinsam können vielfältige Lösungen entwickeln werden)

Nicht schlecht für Freitag den Dreizehnten

Ein Beitrag von Ingo Schultze-Schnabel

Am Abend dieses Dezembertags 2019 hielt ich das erste Exemplar eines 3D-Drucks von einem meiner Motive in der Hand.

Fertiger Druck noch auf dem 3D-Drucker

Ich arbeite künstlerisch seit dem 90ern mit mehrteiligen Bildern und Objekten und suchte eine Methode, einen Entwurf in ein plastisches Objekt aus dem 3D-Drucker umzusetzen.

In mehreren Teilschritten haben mich Mitglieder des Fab Lab Siegen begleitet: Von der Grundinformation über das Fab Lab und seinen Möglichkeiten, den Wegen der Gestaltung von „meinem“ Grafikprogramm über CAD-Programme bis zur Druckeransteuerung war einiges neu für mich. Aber in der tollen Arbeitsatmosphäre hat es Spaß gemacht, sich auf Neues einzulassen.

Nun hängt das neue Objekt provisorisch an der Wand, zum „Testsehen“ sozusagen. Mir geht es um die Mechanismen, mit denen unsere Wahrnehmung mithilfe von Teilinformationen etwas „Ganzes sieht“. Die Qualität der visuellen Information, die Redundanz, das „information gap“ – solche Begriffe gehen mir durch den Kopf.

3D-Druck aufgehängt an der Wand

Hier in der Arbeit sieht man, wie trotz der Abstände zwischen den Streifen an vielen Stellen schnell der Eindruck entsteht, dass dort perspektivisch gesehene Rechtecke abgebildet werden. Die Lücke wird plötzlich zur Information. Mit David Amend kam ich am Ende des Tages noch darauf zu sprechen, wie mit den Fake News genau das Gleiche geschieht, ein Bereich, in dem er Erfahrungen aus der Sicht der Informatik hatte. So wird aus Bruchstücken ein Narrativ und so leicht entsteht „Wahrheit“ in unseren Köpfen. Da bin ich dann wieder bei meinem künstlerischen Thema.

Wer etwas tiefer einsteigen möchte findet auf meinem Blog noch Material.

Wer mehr Kunst in Siegen erleben will sei auf die ChaosFlux vom 24.-26. April verwiesen. Mehr Infos: https://chaosflux.de/de/about/

Retr0brighting – Aufhellen von alter Gaming-Hardware

Ein Beitrag von Florian Jasche

Ich habe mich in den letzten zwei Tagen mal mit dem Thema retr0bright beschäftigt und möchte euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten. Ich retrofitte gerade diesen alten Playstation-2-Controller und wollte mich dabei eigentlich auf das Innenleben begrenzen, aber nun habe ich mich doch dafür entschieden den Controller auch von außen ein bisschen aufzuhübschen.

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Dabei war aber nicht das primäre Ziel, dass der Controller wieder schöner aussieht, sondern retr0bright einfach mal gemacht zu haben. Also habe ich mich in diesem Internet mal schlau gemacht wie retr0bright funktioniert und was man dafür braucht. Man findet viele unterschiedliche Rezepte und Vorgehensweisen. Alle beinhalten Wasserstoffperoxid(H2O2)-Lösung 👨‍🔬 und (UV)-Licht. Ich habe mich zu nächst von diesem Video inspirieren lassen und mich für die H2O2- und Hitze-Variante entschieden:

Adventures in Retrobrite - New techniques for restoring yellowed plastic!

Dafür habe ich eine 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung gekauft. Die bekommt man für ein paar Euro bei Müller oder bei Amazon. Um die Prozedur zu testen, habe ich zunächst einen kleinen Test durchgeführt. An dem Controller waren zwei Teile, die auf Grund von Schäden ersetzt werden müssen und somit als Test- und Referenzobjekt herhalten konnten. Vor dem Test habe ich die Teile noch vom Schutz befreit.

Für die H2O2- & Hitze-Variante habe ich das H2O2 ungefähr im Verhältnis 1:2 mit Leitungswasser gemischt und auf ungefähr 60°C in einem Topf erhitzt und dann das erste Teil für vier Stunden in der Lösung schwimmen lassen. Auch wenn in dem Video keine zusätzliche Lichtquelle verwendet wurde habe ich mich trotzdem dazu entschieden eine Lampe in den Topf strahlen zu lassen. Da in anderen Tutorials immer wieder gesagt wird, dass mit ultraviolettem Licht bzw. viel Licht im Allgemeinen die besten Ergebnisse erzielt werden können, habe ich die hellste/intensivste Lampe genommen, die ich da hatte. Dabei handelt es sich um eine 50W Hochleistungs-LED, die normalerweise als Pflanzbeleuchtung verwendet wird. Was da genau an Wellenlänge rauskommt, kann ich aber nicht sagen ¯_(ツ)_/¯.

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Nach vier Stunden habe ich das Teil dann aus der Lösung rausgeholt und konnte eine sichtliche Aufhellung wahrnehmen, mit der ich zufrieden war.

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Also die nächsten Teile rein. Da ich nur eine kleine Flasche H2O2 (250ml) gekauft hatte und demensprechend nicht so viel Flüssigkeit im Topf war, habe ich zunächst nur die Vorderseiten von den Joysticks hineingegeben, da die etwas flacher sind. Wichtig: die Teile sollten komplett bedeckt sein. Nach vier weiteren Stunden habe ich dann die Vorderseiten der Joysticks rausgenommen und mit der Rückseite verglichen.

Die Rückseiten habe ich nach dem selben Verfahren behandelt, allerdings musste ich ein bisschen improvisieren, da ich nicht genug von der Wasserstoffperoxid-Lösung hatte um die Rückseiten komplett zu bedecken. Also habe ich die Lösung in das Glas umgefüllt und noch etwas Wasser dazugegeben und anschließend die Lösung per Wasserbad erhitzt. Diesmal konnte ich die Lampe nicht ordentlich aufbauen und habe sie deshalb weggelassen.

Nach weiteren vier Stunden habe ich die Teile dann rausgeholt. Die Aufhellung war deutlich geringer als bei den anderen Teilen und deshalb habe ich sie einfach weitere drei Stunden in der Lösung schwimmen lassen. Dies hat aber leider nicht so viel gebracht.

Schwarze Handschuhe = Profi.

Da das eigentliche Gehäuse des Controllers viel zu groß für meine Töpfe ist, habe ich hier eine andere Variante verwendet. Bei großen Gehäuseteilen empfiehlt das Internet die Verwendung von Wasserstoffperoxid-Gel. Dabei wird Wasserstoffperoxid mit Glycerin (u.a. feuchtigkeitsspende Eigenschaft) und Xanthan (E 415, Verdickungsmittel) vermengt. Alternativ kann man auch Oxide Cream aus dem Friseurbereich verwenden: https://www.amazon.de/Cream-Oxide-1000ml-12/dp/B008F5MIL6/ (siehe Rezensionen)

Die Vorgehensweise hier ist die folgende: Das zu bleichende Teil wird gleichmäßig mit dem Gel eingestrichen und anschließend nach Möglichkeit luftdicht eingepackt (Zip lock bag oder Frischhaltefolie) und für ca. 24 Stunden in die Sonne oder unter eine Lampe gelegt. Das Einpacken soll verhindern, dass das Gel zu schnell austrocknet.

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Die Alufolie dient nur als Schutz für den Tisch. Anschließend schnell eine Halterung für die Lampe gebaut 👨‍🔧.

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Nach ungefähr 24 Stunden habe ich das Gehäuse dann aus der Frischhaltefolie befreit und ordentlich abgewaschen. Es ist zwar heller geworden, leider jedoch nicht so stark, wie die anderen Teile.

Vorher
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Nachher
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Außerdem habe ich die Rückseiten von den Joysticks über Nacht mit unter die Lampe gelegt. Am Morgen sahen die Teile dann so aus:

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Donnerstag 13.2., 19 Uhr: Vortrag “FabLab Maya – Kann Technologie helfen, Traditionen zu bewahren?”

Am Donnerstag (13. Februar) wird Christian um 19 Uhr einen Vortrag über das Fab Lab Maya halten. Christian hat das Fab Lab Maya im mexikanischen Dschungel besucht und möchte uns gerne davon berichten. Dort wird versucht mit modernen Technologien die lokale Bevölkerung und die Traditionen zu unterstützen.
Der Titel des Vortrags ist “FabLab Maya – Kann Technologie helfen, Traditionen zu bewahren?”.

Facts

  • Der Eintritt ist frei!
  • Wann: Donnerstag, den 13. Februar 2020
  • Beginn: 19 Uhr
  • Wo: Fab Lab, Herrengarten 2, 57072 Siegen

Das Lab hat nun auch Mittwochs und Samstags geöffnet

Wir können euch ab sofort neue Öffnungszeiten für das Lab anbieten! Der Freitg bleibt bestehen. Mittwochs und Samstags haben wir zusätzlich geöffnet. Außerdem möchten wir euch an dieser Stelle nochmal auf unsere Sicherheitsunterweisungen zwei mal im Monat und unser Plenum einmal im Monat hinweisen. Die 3D-Druck-Happy-Hour geht im Mittwochstermin auf und existiert für sich nicht mehr.

Die Öffnungszeiten gelten bis zu unserem Auszug aus dem Herrengarten.

Neue Öffnungszeiten

  • Mittwochs: 13:00 – 17:00
  • Freitags: 14:00 – 20:00
  • Samstags 12:00 – 18:00

An diesen Zeiten kann frei im Fab Lab gearbeitet werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf euren Besuch! Wenn ihr im Fab Lab arbeiten wollt müsst ihr vorher an einer entsprechenden Sicherheitsunterweisung teilgenommen haben.

Wichtig: Es kann immer mal wieder sein, dass wir Öffnungszeiten auf Grund von anderen Veranstaltungen oder Lehre im Lab absagen müssen. Dann kündigen wir das aber vorher an! Guckt also evtl. bevor ihr euch auf ins Lab macht mal hier auf der Seite nach, ob auch wirklich offen ist.

Sicherheitsunterweisungen

Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat finden um 16 Uhr Sicherheitsunterweisungen statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Mehr dazu hier.

Plenum bzw. BIG Lab Lab

Am letzten Donnerstag des Monats findet um 17 Uhr das Big Lab Lab, unser Plenum für alle statt. Mehr Infos hier.
Kommt einfach vorbei.

Happy Making,
euer Fab-Lab-Team

[ausgebucht] Info-Veranstaltung des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0 im Fab Lab

Die Veranstaltung ist leider ausgebucht.

Am 28. Januar wird es bei uns im Lab eine Infoveranstaltung vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen geben. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen. Wir möchten gemeinsam mit Interessierten über Kooperationsmöglichkeiten mit dem Fab Lab sprechen und auch über die Leistungen des Kompetenzzentrums informieren.

Eckdaten

  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Die Veranstaltung ist leider schon ausgebucht
  • Start ist um 17 Uhr, Ende gegen 20 Uhr.
  • Ort: Fab Lab Siegen, Herrengarten 2, Zugang über die Siegufer-Seite

Weitere Infos finden sich auf den Seiten des Kompetenzzentrums

[Update]

Ursprünglich stand 18 Uhr als Beginn. Wir fangen aber schon um 17 Uhr an.