Wir haben in den letzten Wochen nicht nur mit Gesichtsvisieren aus dem Lab gegen die Covid-19-Pandemie gekämpft, sondern parallel auch eine neue Website für euch und das Lab gebastelt. Ihr badet gerade eure Hände darin! Viel Spaß beim Klicken/Touchen und gebt gerne Feedback über die bekannten Kanäle bzw. an .

Für die Ungeduldigen: Ganz am Ende dieses Beitrags findet ihr eine Übersicht, was neu ist und was noch kommt. Für die anderen folgt eine kurze Geschichte darüber, was wir uns dabei gedacht haben und was alles zu so einem Website-Neustart (neudeutsch: Relaunch) gehört.

Es folgt eine Beschreibung unseres “Entwicklungsprozesses”. Viel wurde nicht programmiert, aber zusammengesteckt. Und das will auch getan werden!

Der Entwicklungsprozess

Erstmal hatten wir vor ein paar Wochen einen Workshop, um herauszufinden in welche Richtung die neue Website zeigen soll. Was wir alles auf der neuen Website haben wollen und wen wir wie damit erreichen wollen. Dazu haben wir uns folgende Fragen gestellt:

  • Welche Informationen wollen wir auf der Website haben?
  • Wen möchten wir erreichen?
  • Wie könnte die Website aussehen?
  • Wie wollen wir die Informationen ablegen?
Eingedampfte Workshop-Mindmap

Herausgekommen ist eine Website auf Basis der Blogsoftware WordPress. Das schien uns vom Funktionsumfang und von der Erweiterbarkeit mit Plugins am Sinnvollsten. Die Bedienung von WordPress war für einige im Team auch kein neues Terrain und wir hatten ungefähr eine Idee, was wir mit WordPress alles erreichen können. Unsere Anforderungen waren erfüllt:

  • Abgehangene Software, die regelmäßig mit Updates versorgt wird, damit auch alles möglichst sicher ist
  • Automatisiertes Anzeigen von Veranstaltungen im Lab
  • Bildergalerien, um das Lab auch virtuell präsentieren zu können
  • Automatisiertes Anzeigen von Forschungsergebnissen (Eine Liste von Veröffentlichungen, die im Rahmen des Labs entstanden sind)
  • Einfache Kontaktaufnahme
  • Einfaches Bearbeiten der Inhalte durch das Lab-Team
  • Schreiben von Beiträgen, zum Beispiel Projektberichten durch die Community
  • Die soziale Komponente: Besucher sollen Beiträge kommentieren können und einfach mit uns in Kontakt treten können
  • Mehrsprachigkeit
  • Datenschutzkonformität

Teamkoordination in diesen Zeiten

Erstmal haben wir dann damit begonnen ein Team zu formen, das die Website Stück um Stück aufbaut. Wir haben bestehende Inhalte auf die neue Website übertragen, eine Menüstruktur angelegt und die Startseite gestaltet.

Kanban

Organisiert haben wir uns in einem Kanban-Board (davon gibt es zuhauf Online-Lösungen, nehmt das, was euch am Besten taugt). Wir haben uns, als es in die heiße Phase ging, coronabedingt täglich Online audiovisuell getroffen und uns über die aktuellen Aufgaben ausgetauscht. Ab und an kam auch mal ein geteilter Bildschirm zum Einsatz. Es hat sich gezeigt, dass es eine gute Idee ist das Kanbanboard mittels geteiltem Bildschirm für alle sichtbar zu machen, damit auch alle wissen, welche Aufgaben-Karte bzw. Ticket gerade diskutiert wird. In den Karten wurden die aktuellen Entwicklungen innerhalb einer Aufgabe dokumentiert und Bilder oder Dokumente abgelegt. So enstand auch gleichzeitig eine Dokumentation der Entwicklung.

Das 80/20-20/80-Syndrom

Wie zu erwarten war schlug auch bei uns die 80/20-Regel zu, die der ein oder anderen sicher ein Begriff ist. 80 Prozent der Arbeit ist in 20 Prozent der Zeit erledigt. Die letzten 20 Prozent brauchen dann 80 Prozent der Zeit. Wenn du glaubst, du hast es, dann geht es erst richtig los.

Die Inhalte waren relativ schnell übertragen. Dann ging es aber daran Plugins für die Kalenderintegration, die Bildergalerien und die Datenschutzkonformität zu finden und Inhalte auf Aktualität zu überprüfen und zu erweitern. Und alles muss auch irgendwie zusammengesteckt werden, so dass der Seitenaufbau für Besucherinnen und Besucher Sinn ergibt und sich Informationen einfach finden lassen. Wo schreibt man überall die Öffnungszeiten hin, damit sie auch jeder findet?

“Aber die stehen doch schon im Menü unter Öffnungszeiten?!”

Ja, aber…. das reicht manchmal nicht. Wir haben uns Mühe gegeben, die Informationen also so zu sortieren, wie es uns sinnvoll erschien. Ein paar Nutzerinnentests haben wir nun auch schon hinter uns, ein bisschen sind wir jedoch auch auf eure Hilfe angewiesen. Schreibt uns, sprecht uns an, sagt, wenn ihr was nicht findet, oder euch stört. Das hilft enorm! ->

Die jetztige Version bietet zumindest augenscheinlich wenig Neues. Man könnte also auch sagen: alter Wein in neuen Schläuchen.

Mit Soße und scharf (das ist neu!)

Aber halt, wir haben auch Neues!

  1. Wir haben nun eine Übersicht der Veranstaltungen im Lab (wird noch schicker)
  2. Studierende können sich einen Überblick verschaffen, welche Lehrveranstaltungen wir anbieten
  3. Wir haben einen eigenen Bereich für Pressevertreter (wird noch ausgebaut)
  4. Es gibt eine bessere Übersicht über aktuelle und vergangene Forschungsprojekte im Lab (zu den wissenschaftlichen Veröffentlichungen hier lang)
  5. Der Bereich Arbeitssicherheit wurde überarbeitet
  6. Es gibt eine Übersicht über die Maschinen und Technologien, dir wir als Lab anbieten können
  7. Ein abonnierbarer Kalender

Und was bringt die Zukunft?

Wir haben uns noch ein paar Funktionen vorgenommen, die in den nächsten Wochen folgen werden:

  1. Eine englischsprachige Version der Seite – wir haben nämlich immer mehr internationale Gäste und Kooperationspartner, die darauf angewiesen sind
  2. Möglichkeit der Community selbst Beiträge zu schreiben
  3. Schönere Darstellung der Termine/Veranstaltungen
  4. Ein Pressekit für MedienvertreterInnen
  5. Eine Übersicht absolvierter Abschlussarbeiten von Studierenden

Und viele Kleinigkeiten stehen auch noch auf unserer Agenda. Stay tuned und viel Spaß!

Categories: Aktuelles

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